Brauverfahren

4-5_Brauverfahren01„Craft Beer“? – Ein neuer Trend? Wir machen es längst!

Wir brauen traditionell handwerklich und verzichten auf zusätzliche Filtrierung, Pasteurisierung und Schönung des Bieres, denn dabei gehen wertvolle Nährstoffe und Geschmackskomponenten verloren. Filterhilfsmittel wie Polyvinylpolypyrrolidon, Kieselsäurepräparate oder Aktivkohle könnten das Bier zudem mit Schadstoffen belasten.

Beim Einmaischen werden Wasser und Malz in der Sudpfanne vermischt. Nach dem Maischen erfolgt im Läuterbottich die Trennung von Bierwürze und Malztrebern. Die anschließende intensive Kochung mit dem Hopfen bewirkt eine weitgehende Ausflockung von Gerbstoffen und Eiweiß: Voraussetzung für eine gute Haltbarkeit des fertigen Bieres. Wir verwenden ausschließlich hochwertigsten (und wesentlich teureren) Aromahopfen – auch für die Bitterhopfengabe.

Für die Gärung setzen wir frische Reinzuchthefe ein, die den beim Maischen aus der Stärke im Korn gewonnenen Malzzucker (Maltose) zu Alkohol und Kohlensäure vergärt. WendlandBräu wird gemäß dem alten Brauerspruch „kalt und alt“ vergoren: Nach einer kalten und langen Gärdauer geben wir dem Jungbier die optimale Zeit zum Reifen.

Das schonende und aufwendige handwerkliche Brauverfahren sowie die ökologisch angebauten Braurohstoffe garantieren unverfälschten Geschmack, hervorragende Bekömmlichkeit und natürliche Haltbarkeit des Bieres.

Als kleine, unabhängige Brauerei haben wir einen Vorteil: Wir können ausprobieren, kombinieren, verändern – neue Hopfensorten, andere Malze, verschiedene Maischverfahren. Mit kompromisslosem Ziel: Geschmacksvielfalt zu steigern und/oder wieder zu beleben und Qualität zu sichern!